
Seit mehr als 13 Jahren berichtet das Printmagazin „The Message“ über österreichische und internationale Hip Hop-Kultur, ohne dabei an den Grenzen des Genres Halt zu machen – so landeten in der Vergangenheit neben heimischen Rap-Acts auch schon Hans Krankl oder Marianne Mendt am Cover des Heftes.

Die Jugendkultur- & Medienplattform junQ.at relauncht ihr Print-Magazin frischluft. Am 21. August wird in Linz das Kick-Off Meeting des freien Linzer Jugendmagazins stattfinden. Das Magazin soll, in regelmäßigen Abständen, viermal jährlich erscheinen.

Nicht erst seit dem Irakkrieg oder der Invasion in Afghanistan spielen die US-amerikanischen Massenmedien als Regierungsorgan eine Rolle. Der Krieg gegen den Terror und die Rolle der USA als „Weltpolizei“ werden von Massenmedien propagiert. Mit „Media Control“ schuf Noam Chomsky ein Standardwerk über die Manipulation der Medien.

Virtueller Widerstand wird gerne als neu und innovativ dargestellt. Das Projekt #unibrennt oder die Demonstrationen im Iran werden zur Untermauerung herangezogen. Doch, so neu und innovativ ist das ganze allerdings nicht, wenngleich durch die Weiterentwicklung der Social Media Plattformen vielleicht eine neue Qualität dazugekommen ist.

Österreichs Medienlandschaft steht großen Herausforderungen gegenüber. Freie Medien sind sowohl Nutznießer als auch Opfer dieser Veränderungen. Im Rahmen des zweiten Tags der Freien Medien am 15. Oktober bekommen Freie Medien erneut die Möglichkeit, ihre Anliegen einer breiten Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Unter dem Titel „ProduzentInnen brauchen keine Sender“ diskutieren als Höhepunkt der Veranstaltung Martin Blumenau, Medien-Staatssekretär Josef Ostermayer und diePresse.com Chef Peter Krotky über die Veränderung der Medienbranche. >> hier geht’s zum Tag der Freien Medien

Eine junge Iranerin wird von einer Kugel getroffen und sackt zu Boden. Drei Männer eilen ihr zu Hilfe. Blut strömt ihr aus Mund und Nase. Wenige Augenblicke später ist die 27-jährige Neda Agha-Soltan tot. Ein 40-sekündiges Video, das vermutlich mit einer Handykamera aufgenommen wurde und seit 21. Juni 2009 im Internet kursiert, zeigt das Sterben der jungen Frau, die in der Folge zur Ikone der oppositionellen Protestbewegungen im Iran wurde.

Das Medienhaus Wien arbeitet derzeit am Forschungsprojekt MediaAcT (Media Accountability and Transparency in Europe) mit. Ein von der EU gefördertes und vom Erich-Brost-Institut für internationalen Journalismus koordiniertes internationales Projekt, das die Formen der Medienselbstregulierung in elf europäischen und zwei arabischen Ländern untersucht und vergleicht. Das Medienjournal sprach dazu mit Daniela Kraus und Klaus Bichler.

American Football ist in Österreich keine Randsportart mehr. In der diesjährigen Saison hat der Sport ein weiteres mediales Etablierungselement bekommen. KICK OFF ist eine Zeitschrift, die sich ausschließlich mit Themen rund um den österreichischen American Football beschäftigt. Der Chefredakteur und Herausgeber Manfred Schlitzer hat jahrelange Erfahrung als Sportjournalist. Im Interview mit Medienjournal beim Euro Bowl Finale im Wiener Hohe Warte Stadion erzählt er über dieses langersehnte Projekt.

Etwas ist solange wahr bis es jemand hinterfragt. Erfundene Stories und regelrechte Märchen werden täglich von den Medien verbreitet. Nick Davies erklärt in seinem Buch „Flat Earth News“ warum Medienakteure häufig wie im Spiel „Stille Post“ handeln und Nachrichten recyceln. Das hat meist globale Auswirkungen.