
Rund 130 junge Medienbegeisterte aus Deutschland, Österreich und der Schweiz treffen sich vom 24. bis 27. Juli 2010 in Markelfingen (D) am Bodensee, um gemeinsam Medien zu machen. Die Anmeldung zum Camp ist jetzt noch möglich.

Die Medienbranche steht im Umbruch, der Journalismus gerät unter Druck und neue Finanzierungsmodelle sind gefragt. Mit dem Medienjournal spricht Peter Krotky, Online-Chef von “Die Presse” Digital, unter anderem über die wirtschaftlichen Schwierigkeiten der Branche, Geschäftsmodelle der Zukunft und warum er mit Facebook nicht viel am Hut hat.
Das neue ORF-Gesetz ist beschlossen, der mediale Diskurs rund um die strittige Thematik ebbt langsam ab und die Zukunft der öffentlich-rechtlichen Sendeanstalt scheint in finanzieller Hinsicht für die nächsten Jahre gesichert zu sein. Mit dem aktuellen Public Value Bericht 2009/2010 sowie der Onlinepräsenz zukunft.orf.at dokumentiert der Sender nun erneut seine inhaltlichen Leistungen.

Ich hatte vor kurzem das Vergnügen mit Peter Krotky, dem Online-Chef der Presse, über die sich verändernde Medienbranche und Finanzierungsmodelle zu sprechen. Dabei wurde mir klar, die Medienbranche hat ihre Krise nicht alleinverschuldet. Ein Versuch einer Einführung in eine spannende Diskussion. Ich darf einleitend aus dem Interview mit Peter Krotky zitieren, bevor ich den Versuch wage, die Ursprünge der Medienrevolution aufzuspüren:

Nicht direkt vermittelbar, uninteressant, zu weit weg – mit Vorurteilen dieser Art werden Themen, welche die Europäische Union betreffen, oftmals als untauglich für heimische Medien eingestuft. Ein derzeit in den oberösterreichischen Freien Radios laufendes Gemeinschaftsprojekt verfolgt nun einen anderen Ansatz.